Samstag, 14. November 2015

[Blogtour] "Allein mit dem Feind" von Alexandra Stefanie Höll - Tag 6 Schiffbrüchige



Hallo meine lieben Büchereulen,

ich melde mich aus meiner Leseflaute mit einer tollen Blogtour zurück.
Die Blogtour zu "Allein mit dem Feind", dem neuen Roman von Alexandra Stefanie Höll, läuft bereits den 6. Tag und wir haben schon einiges über den Roman, die Autorin und anderen spannenden Themen erfahren. 
Heute entführe ich euch auf einige einsame Inseln, die aber alle etwas gemeinsam hatten: Sie beherbergten gestrandete Menschen, die um ihr überleben kämpften. 

Ihr alle kennt sicherlich "Robinson Crusoe" den berühmten, wenn nicht sogar berühmtesten, Roman von Daniel Defoe. 
Wusstet ihr, dass Robinson Crusoe nach einem realen Vorbild konzipiert wurde? Nein? 
Ich wusste es am Anfang auch nicht. Aber der schottische Seefahrer Alexander Selkirk inspirierte Daniel Defoe zu seinem Bestseller. 

Alexander Selkirk
Der Fall Alexander Selkirk

Alexander Selkirk war der jüngste Sohn eines Schuhmachers. Eigentlich sollte Alexander in die Fußstapfen seines Vaters treten, doch dieser wollte nicht sein lebenslang Schuhe für gute betuchte Damen und Herren herstellen. 
Schon in jungen Jahren fiel er wegen seines rebellischen Verhaltens auf und wurde am 11. April 1696 wegen ungebührlichen Verhaltens in der Kirche vor die Kirchenversammlung geladen.
Viel mehr ist aus seiner Kindheit nicht wirklich bekannt.
Seit 1695 fuhr er zur See. Da ihn sein Verhalten in Verbindung mit Alkohol oft in Schwierigkeiten mit dem Gesetz brachte, heuerte er auf dem englischen Kaperschiff St. George an, um den Konsequenzen des englischen Gesetzes zu entgehen.
Nach einem erfolglosen Beutezug, benötigte Besatzung dringend neue Vorräte. Als die Mannschaft auf der unbewohnten "Isla Más a Tierra" ankamen, stellte sich heraus, dass ihr Schiff am Rumpf beschädigt war. 
Alexander wollte daraufhin auf der Insel verweilen, da er fürchtete, dass das Boot sinken wird. Als allerdings niemand mit ihm auf der Insel bleiben wollte, überlegte er es sich anders. Doch der Kapitän des Schiffes blieb hart und ließ Alexander nicht mehr auf das Schiff. Dieser behielt allerdings Recht, denn das Schiff sank wenige Tage später und die gesamte Mannschaft ertrank.
Die Insel bot ausreichen Ressourcen, wie Fisch, Trinkwasser, Früchte und Robben, sodass Alexander Selkirk 4 Jahre und 4 Monate überlebte, ehe er am 2. Februar 1709 von Britten gerettet wurde.
Allerdings war das nicht, dass erste Schiff, welches die Insel fand. 1707 steuerte ein Schiff der Spanier die Insel an. Alexander Selkirk flüchtete allerdings vor der spanischen Besatzung, denn diese galten als Feinde Großbritanniens. Und der Tod war für ihn nicht so schrecklich, wie das was die Spanier ihn hätte antun können. 
Wieder in der Heimat setzte er seinen alten Lebenswandel fort. 
Am 13. Dezember 1721 starb Alexander Selkirk als Leutnant an Bord des königlichen Schiffs "Weymouth". Er erhielt ein Seemannsgrab an der afrikanischen Küste. 


Nun möchte ich aber noch ein paar Beispiele fernab der Literatur aufzeigen.
Vorerst möchte ich euch allerdings sagen, dass man nie weiß, was an den Geschichten dran ist. Viele klingen so abenteuerlich, dass man sie nicht glauben will. Trotzdem sind sie es wert gehört und gelesen zu werden. 

Der Fall José Salvador Alvarenga

José Salvador Alvarenga - Copyright AFP
José Salvador Alvarenga ist ein 37 jähriger Fischer aus El Salvador. Er wollte wie immer nur seinen Beruf ausüben, allerdings trieb sein Boot nach einem Sturm ab. Auf See ernährte er sich von Fischen (was bei seinem Beruf nur logisch ist) und von Vögeln, die er mit bloßen Händen gefangen haben will. Um nicht zu verdursten soll er Regenwasser, Schildkrötenblut und seinen eigenen Urin getrunken haben. Nach 13 Monaten soll er dann selbst von seinem Boot aus auf dem zu den Marshall-Inseln gehörenden Ebon-Atoll geschwommen sein. 









Die Insel Tromelin

Insel Tromelin - Copyright rp-Online.de
Die Insel Tromelin ist eine 0,8 km² große tropische Insel in der Nähe von Madagaskar.
In der Nacht zum 31. Juli 1761 zerschellte die "Utile", ein Sklavenschiff, vor der Insel Tromelin. 60 Sklaven + die Besatzung strandeten auf der tropischen Insel.
In den ersten Tagen starben 20 Menschen auf der Insel. Aus den Frackteilen bastelte die Besatzung 3 Flöße mit denen sie erneut in See stachen. Mit dem Versprechen Hilfe für die Sklaven und die letzten Überlebenden zu suchen.
Ein Floß erreichte Madagaskar. Von den anderen beiden Flößen fehlte jede Spur. 
Allerdings hilft der Gouverneur sein Versprechen nicht und weigerte sich Hilfe zu entsenden. 
Die Überlebenden auf der Insel ernährten sich von Vögeln, Fischen, Einsiedlerkrebsen und Schildkröten. Aus den Federn der getöteten Seevögel fertigten die Überlebenden Kleidung. Außerdem schafften sie es ein Feuer 15 Jahre nicht ausgehen zu lassen. 
1776 harrten noch sieben Frauen und ein Baby auf der Insel aus. Das Schiff "La Dauphine" erreichte in dem Jahr die Insel Tromelin und rettete die verbliebenen Frauen und das 8 Monate alte Baby, das den Namen Moise (Moses) erhielt. 
Wie die Überlebenden 15 Jahre auf der Insel haben überleben können, ist nicht ganz klar. 

Aber es gibt auch sehr schöne Geschichten über Schiffbrüchige, die mit einem richtigen Happy End endeten.

Der Fall Uein Buranibwe und Temaei Tontaake

Uein und Temaei - Copyright AFP
Uein Buranibwe und Temaei Tontaake aus Kiribati wollten nur ihren Fischfang nach Hause bringen. Allerdings versagte ihr GPS und so irrten sie 33 Tage auf dem Ozean umher. 
Allerdings hatten die Beiden Glück im Unglück und wurden auf eine einsame Insel gespült. 
Allerdings endet diese "klischeehafte" Geschichte nicht wie üblich. Denn die zwei Schiffbrüchigen fanden auf der kleinen Insel Namdrik ihre Familie. 
Denn das winzige Korallenatoll hat nur 600 Einwohner und zu diesem brachten sie zwei Eingeborene. Eine davon war ihre Verwandte. Eine Nachfahrin von Tontaakes Onkel, der vor 50 Jahren selbst Schiffbruch erlitt. 
Nach 3 Wochen, nachdem man sich ausreichend kennengelernt hatte, kam ein Schiff um die zwei Schiffbrüchigen in die Hauptstadt Majuro zu bringen, wo sie mit einem Flugzeug in ihre Heimat geflogen werden. 


Gewinnspiel 

Natürlich gehört zu einer ordentlichen Blogtour auch ein Gewinnspiel.

Zu gewinnen gibt es 5x je 1 eBook von "Allein mit dem Feind" von Alexandra Stefanie Höll 

Copyright LYX Egmont Verlag

Alles was ihr dafür tun müsst, ist, mir folgende Frage zu beantworten:

Wenn ihr einen geliebten Menschen oder ein geliebtes Tier mit auf eine einsame Insel mitnehmen könnten, wer oder was wäre es? 

Teilnahmebedingungen:

  • Teilnahme am Gewinnspiel ist erst ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
  • Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
  • Die Ebooks werden im epub Format ausgegeben.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Bitte darauf achten eine Mail Adresse zu hinterlassen
  • Das Gewinnspiel läuft vom 09.November – 16. November 2015 um 23:59 Uhr
  • Jeder Teilnehmer der an den 8 Stationen der Blogtour kommentiert landet im Lostopf
  • Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt am 17. November 2015 auf allen teilnehmenden Blogs im Laufe des Tages

Die Stationen der Blogtour im Überblick:


Kommentare:

  1. Na das ist doch klar: ohne meinen Liebsten würde ich nirgendwohin gehen, schon gar nicht auf eine einsame Insel!
    LG
    Bina

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  2. Hallo ,

    Vielen Dank für den interessanten Beitrag .
    Ich würde mein Mann auf eine einsame Insel mitnehmen .
    Ich wünsche Dir schönen Samstag :)

    Liebe Grüße Margareta
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  3. Hallo :)
    Ich würde meinen Papa mit auf die einsame Insel nehmen. Ich bin noch nicht in festen Händen und mein Vater ist handwerklich sehr geschickt, sodass wir zusammen bestimmt irgendeine Art Boot oder Unterkunft bauen könnten.

    Viele Grüße
    sunflowrina (yasi891@web.de)

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  4. Huhu,

    wahrscheinlich auch meinen Mann, aber nur wenn er will!

    LG..Karin..

    PS. Persönliche Daten gerne per PN. Danke..

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  5. Hallo,

    natürlich würde ich meinen Mann mitnehmen. Eine einsame Insel für uns würde ihm bestimmt gefallen. :)

    Liebe Grüße
    Gabi

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  6. Hey meine Liebe,

    ein sehr schöner Bericht. Ich würde meinen Freund mitnehmen, da kann ich mir sicher dass es die richtige Entscheidung ist. ;o)

    Liebe Grüße,
    Ruby

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  7. Huhu,
    ich würde meine beste Freundin mitnehmen. Dann wäre ich schon mal nicht alleine :)

    Viele liebe Grüße
    Denise

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  8. Hallo,

    bei mir wäre es meine Freundin. Mein Hund wäre auch nicht schlecht aber den gibt es nicht mehr und sich mit ihm zu unterhalten wäre auf die Dauer auch etwas einseitig.

    Lg Bonnie

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  9. Hallo,

    bei mir wäre es meine Freundin. Mein Hund wäre auch nicht schlecht aber den gibt es nicht mehr und sich mit ihm zu unterhalten wäre auf die Dauer auch etwas einseitig.

    Lg Bonnie
    hexebonnie[at]gmx.de

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