Samstag, 12. Juli 2014

[Blogtour] Tag 4 Glenlyon Manor von Gabriele Diechler - Geister - Real oder Fiktion?

Hallo meine Lieben,

heute habe ich die große Ehre euch auf meinem Blog begrüßen zu dürfen. Im Vorfeld habt ihr ja schon einiges über das Buch und die Autorin gehört. Heute möchte ich aber die Frage klären, ob Geister real sind oder nicht?!

Geister - Realität oder Fiktion?

Jeder hat vermutlich schon einmal etwas über Geister oder Geistererscheinungen gehört. Viele werden das für Unsinn halt und viele glauben daran. Doch gibt es Geister wirklich?
Wann der erste Geist gesehen wurde, ist nicht datiert. Jedoch bin ich während meiner Recherche immer wieder auf Menschen gestoßen, die Geister gesehen haben wollen. Im Internet wimmelt es nur von Blogs in denen jeder seine Erlebnisse mit Geistern schildern kann.
Egal in welchem Land oder auf welchem Kontinent - Geister sind in jeder Geschichte verankert. Dabei muss es sich aber nicht zwingend um einen verstorbenen Verwandten, Bekannten oder Freund handeln. Es existieren viele Aufzeichnungen von Geistererscheinungen. Ob in Kirchen, Klöstern, Friedhöfen, alten Anwesen, Kriegsschauplätzen oder Orten mit einer unerfreulichen Vergangenheit. Ob diese Menschen die Geister wirklich gesehen haben, ist vor allem für Skeptiker fraglich. Denn Fakt ist, dass Menschen die unter Stress oder starkem Angstgefühl stehen, eine rege Phantasie entwickeln können und sich einbilden Dinge zu sehen.
Doch es gibt noch die immer häufiger auftretenden Geisterfotographien. Die erste Aufnahme von einer Geistererscheinung entstand 1855 und zeigt nicht mehr als ein Nebelstreifen. Natürlich möchte ich euch so eine Fotographie nicht vorenthalten.

Es ist auch bekannt, dass es viele Hochstapler gibt, die sehr gut mit Photoshop umgehen können. Aber auch schon viel früher gab es Menschen, die mit solchen Fotos Geld verdienen wollten. 1872 versuchte sich ein gewisser Hudson in England an einer Geisterfotographie. Jedoch waren die Bilder so schlecht gefälscht, dass selbst die Menschen, die an Geister glaubten, nicht darauf reinfielen. Raffinierter war jedoch ein Pariser Fotograf 1873. Er fotographierte seine Kunden mit dem vermeindlichen Geist in seinem Atelier. Aber der Fotograph war gewitzt und hatte den Geist schon vorher auf der Platte. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fand die Polizei noch weiter irdische Utensilien, wie Leichentücher, Puppen, ausgeschnittene Fotos, die zur Zitierung der Geister benötigt wurden.
Aber ich möchte auch sagen, dass nicht jede Fotographie über Geistererscheinungen ein Schwindel sind. Natürlich weiß ich nicht, warum die Kamera etwas einfangen kann, was man nicht sieht. Aber ich bin der Auffassung nur weil man etwas nicht sieht, muss es ja nicht zwingend nicht existieren.


Wo kommen Geister her?

Geister erscheinen in Form von Menschen und Tieren. Die Frage, die sich mir während der Recherche gestellt hat, war, warum geistern wir nicht alle nach unserem Tod auf der Erde rum? Denn wenn Geister die Seelen der Verstorbenen sind, dann müsste es auf unserer Welt vor Geistererscheinungen nur so wimmeln. Jedoch ist sich die Literatur einig, dass die Menschen, die als Geister auf der Erde verweilen entweder einen schrecklichen Tod gestorben sind und/oder noch etwas zu erledigen haben. Es kann sich bei dem gesehenen Geist also auch um einen geliebten Menschen handeln und nicht nur um einen Geist, der auf Rache aus ist. Sobald sich die Sache für die der Geist noch auf der Erde verweilt, erledigt hat, kann er laut der einschlägigen Literatur die Erde verlassen und weiterziehen.

Können Tiere Geister sehen/spüren?

Während meiner Recherche bin ich immer wieder auf Menschen gestoßen, die immer das Gleiche berichten. Sie haben entweder Hunde oder Katzen, die stundenlang an eine Wand starren oder ein Zimmer nicht mehr betreten wollen. Viele gehen davon aus, dass Tiere Geister spüren bzw. sogar sehen können. Jedem ist klar, dass Hunde und Katzen ein sehr sensibles Gespür haben und sicherlich Dinge sehen und hören können, die wir nicht wahrnehmen. Leider ist dieses Phänomen kaum erforscht, sodass es keine stichhaltigen Beweise gibt.

Nun war es das schwierigste an diesem Beitrag mich zu dem Thema zu positionieren. Ich habe viele Nächte nachgedacht, wie ich zu der Sache stehe und kam zu dem Ergebnisse, dass es gut möglich ist, dass es Geister gibt. Ich lebe immer nach dem Vorsatz nur weil man etwas nicht sieht, muss es ja nicht notwendigerweise nicht existent sein. Jeder sollte sich seine eigene Meinung bilden, aber ich denke nicht alle Fotos können gefälscht sein. Und warum soll es nicht noch etwas anderes auf der Welt als uns geben.

Und nun habe ich noch eine kleine wahre Geistergeschichte für euch.
Kinderschreie in Reculver
Im Dorf Reculver in Kent, war früher eine römische Siedlung gelegen. Eric Maple, ein Volkskundler und Sammler gespentischer Manifestationen, befragte die Menschen des Dorfes bezüglich seltsamer Vorkommnisse, von denen die Bewohner schon lange zu berichten hatten. In einer nicht weit entfernten Baumgruppe, sollen die Geister einiger Babys spuken, deren klägliches Geschrei in Winternächten ertönte. Viele von Maples Informanten waren Zeuge und beteuerten die traurigen Laute gehört zu haben. Mit Händen und Füssen wehrten sie sich dagegen, sich dem "Kinderwald" zu nähern.

Eine umfassende archäologische Ausgrabung, die in den sechziger Jahren in Reculver statt fand, wurden zahlreiche Hinterlassenschaften der römischen Siedlung freigelegt. Als Eric Maple die Ausgrabungsstätte besuchte, wurde er Zeuge, wie mehrer Kinderknochen- und Schädel geborgen wurden. Anhand einer Analyse wurde festgestellt daß es sich hiebei um sterbliche Überreste handelte, die mindestens ein Alter von 1500 Jahren aufwiesen. Ein vollständiges Skelett eines Kindes wies darauf hin, daß dieses Kind wohl einer rituellen Tötung zum Opfer gefallen war, und von gallischen Soldaten in den Grundmauern begraben wurde.
Dieser Fund bestätigte daß der schauerliche Brauch, der damals in vielen Teilen des vorchristlichen Europas weit verbreitet war, den Göttern beim Bau eines Gebäudes ein Opfer zu bringen, insgeheim noch immer vollzogen wurde obwohl er offiziell als abgeschafft galt. Es erhob sich hierbei die Frage der Ursache und Wirkung 


Amityville Horror – Die wahre Geschichte hinter den bekannten Horrorfilmen

 Hier, im sogenannten Spukhaus von Amityville, geschah im Jahr 1974 eine unfassbare Tragödie. Ronnie DeFoe, der 23-jährige Sohn der Familie, erhebt sich am späten Abend des 14. Novembers wie in Trance von seinem Fernsehsessel, greift nach einem Gewehr und erschießt seine beiden Eltern, die bereits zu Bett gegangen waren, im Schlafzimmer. Anschließend geht er in die Kinderzimmer, richtet er die Waffe nacheinander auf seine vier Geschwister und drückt ohne zu zögern  ab. 
Bis heute hält sich in Zusammenhang mit dem Spukhaus von Amityville hartnäckig das Gerücht, Ronnie DeFoe wäre vom Teufel besessen gewesen und dieser habe ihm persönlich befohlen, seine Familie auf diese Weise  auszulöschen.

Paranormale Aktivität & Geister

Als zwei Jahre später die Familie Lutz das Haus 112 in Amityville bezog, kam es dort zu einer immensen Häufung paranormaler Aktivität. So berichtete die vollkommen verstörte Familie von eisiger Kälte, die sich im ganzen Haus ausbreitete, von penetranten, beißenden Gerüchen, von Türe und Fenstern, die sich von selbst öffneten und schlossen, von flackernden Lichtern und dem urplötztlichen Auftreten von nebelartigen Gasen und Flüssigkeiten. So dauerte es alles in allem lediglich 28 Tage, bis die Familie panikartig das Spukhaus von Amityville verließ.

Bis zum heutigen Tag wurde das Spukhaus von Amityville mehrfach renoviert, zahlreiche Exorzismen wurden durchgeführt, zudem wurde die Adresse geändert – der Mythos um das verfluchte Anwesen von Amityville bleibt jedoch bestehen.
- See more at: http://www.geisterportal.com/blog/spukorte/spukorte-usa/amityville/#sthash.ti12SVQn.dpuf
Natürlich haben wir auch noch ein tolles Gewinnspiel anlässlich der Blogtour.
Um daran teilzunehmen müsst ihr einfach folgende Frage beantworten. Schreibt eure Antwort einfach als Kommentar unter diesen Beitrag.

Stell dir vor es gäbe Geister, wie stellst du dir einen vor?

Das Gewinnspiel endet am 13.07. um 23:59 Uhr. Die Gewinner/-innen werden dann am 14.07. auf allen teilnehmenden Blogs bekanntgegeben.

 Doch was gibt es überhaupt zu gewinnen?



1. Preis
Eine gefüllte "Airfield Tasche" (gefüllt mit verschiedenen Drogerieartikeln)
samt E-Book "Glenlyon Manor" im Wunschformat

2.-4. Preis
E-Book "Glenlyon Manor"  im Wunschformat

5. Preis
Buch "Let`s Rock - Endlich verliebt" von Gabriele Diechler, signiert

Und hier ist noch einmal der Fahrplan der Blogtour.

9.7.
Jacqueline Szymanski:
Buchvorstellung
http://linejasmin.blogspot.com/2014/07/blogtour-1-tag-buchvorstellung-zu.html

10.7.
Manja Teichner:
Interview mit der Autorin
http://manjasbuchregal.blogspot.com/2014/07/blogtour-glenlyon-manor-tag-2-interview.html

11.7.

Anja Leichter:
Sichtweise Maria Stuart
Librovision http://www.librovision.de/2014/06/glenlyon-manor-blogtour.html

12.7.
Maria Decker:
Geister- Real oder reine Fiktion?
http://dasbuechereulenparadies.blogspot.de/

 13.7.
Sabrina Bläsche:
Schauplatz
http://binchensbuecher.blogspot.de/2014/07/blogtour-glenlyon-manor-tag-5-schauplatz.html

14.7
Auslosungspost auf allen Blogs

Kommentare:

  1. Das war ein sehr sehr schöner Bericht, der meine eigenen Gedanken auch gut widerspiegelt. Viel Mühe hast Du Dir bei der Recherche gemacht, das gefiel mir gut.

    Ich stelle mir einen Geist eher als ein Gefühl, als eine Erscheinung vor. Kenns tdu Tage, an denen Du Dich einfach wohl fühlst und ohne Grund lächelst? Vielleicht passt dann wer auf Dich auf. Und Tage, wo es Dir irgendwie ohne Grund nicht so gut geht, oder Du Angst hast? Vielleicht ist es ein trauriger oder ärgerlicher Geist, der sich bei Dir aufhält... klingt auch hergeholt, aber auch das kann man nicht widerlegen *schmunzel*

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  2. Ich habe schon gewisse Erfahrungen durch Berichte sammeln dürfen.
    Die teilweise ziemlich gruselig sind.
    Meine eigene story dazu ist folgende. Als ich 9war hat meine mama im Krankenhaus gelegen,warum ich dann zu der Zeit bei meiner pflegemama war. Ich hatte zu der Zeit meine uroma noch,meine oma wollte mich aber nicht mehr zu ihr lassen,was schlimm war,denn die uroma war die einzige seelisch gesunde die mich auch echt geliebt hat.
    Ich bin an einem Tag mit meiner pflegemama in die Schule weil dort Leute mit Rollschuhen auftraten und darauf tanzten, es kam die westsidestory und als der knall kam fühlte/dachte ich an meine uroma,diese hat mir gesagt ich soll tapfer sein und nie das kämpfen aufhören.
    Später erfuhr ich meine uroma ist zu diesem Zeitpunkt verstorben. Und noch heute fehlt sie mir sehr obwohl 22 Jahre her sind. Sie hat die Familie zusammen gehalten!

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    1. PS meine Ansicht nach sind es Personen w.z.b meine uroma aber auch Gefühle können auf einmal auf kreuzen.
      Auch vermute/denke ich, das es Engel und Dämonen gibt und diese jegliche Form annehmen können.

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  3. Hallo und guten Tag,

    Hm, auch heute gibt es wieder eine sehr interessante Frage.

    Ich würde sie mir gerne in der Art von Caspar vorstellen...einfach nett und nicht gruselig/unheimlich oder nur als Schatten. Denn ein Geisterscheinung hat, wenn es sie dann gibt sicherlich einen tieferen Sinn für den sie dann erscheinen mag...

    Und wenn es dann eher gruselig rüberkommt, glaube und befürchte ich ist, dass keine gute Wirkung, wenn vorausgesetzt so eine Erscheinung auch etwas bewirken will.

    LG..Karin..

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  4. Sonjas Bücherecke12. Juli 2014 um 11:59

    Hallo,

    zuerst einmal ein dickes Lob an euch alle, die Blogtour ist ja bis jetzt super.

    Gute Frage: Wie stelle ich mir einen Geist vor? Für mich ist ein Geist unsichtbar, vielleicht ab und an ist ein Luftzug zu spüren, so dass man das Gefühlt hat , es sei jemand anwesen.

    Ich wünsche dir einen tollen Samstag (ohne Regen) und viel Sonne.

    Liebe Grüße
    Sonja

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  5. Ein wirklich sehr guter Bericht!
    Ich stelle mir unter einem Geist ein sehr menschlich aussehendes Etwas vor, ähnlich wie der Mensch vorher...Also weder ein weißes Laken, noch gruselige Geräusche, einfach der Mensch, durchscheinend..
    LG

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  6. Hallo,
    schon wieder so ein interessanter Beitrag!! :)
    Ich stelle mir einen Geist so vor, dass er aussieht wie ein normaler Mensch, man ihn aber nicht berühren kann und durch ihn hindurchfasst.
    Ganz liebe Grüße,
    Hannah
    http://wonderworld-of-books-from-hannah.blogspot.de
    <3

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  7. Hmm, gute Frage. :-)

    Ich würde mir Geister als unsichtbar vorstellen. Nur selten sind sie ansatzweise sichtbar, dann als eine durchscheinende Form ihres ehemaligen Selbst.

    Danke für deinen tollen Bericht.

    LG Petra
    fantasticbooks[at]t-online.de

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  8. Hey, ein super gelungener Beitrag :)

    Also ich bin der selben Meinung wie du, nur weil wir etwas nicht sehen können, kann es ja trotzdem da sein ;)
    Und jetzt zu der Frage: ich denke Geister sehen aus wie ganz normale Menschen. Halt genauso wie sie vor ihrem Tod ausgesehen haben. Nur das nicht jeder sie sehen kann, man ihn nicht oder nur ein wenig berühren kann. Aber der Geist Dinge berühren und verschieben kann. ;)

    Lg Lara

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  9. Hallo, ich stelle mir Geister als Wesen vor, die keine festen Formen haben sondern eher fließend sind.

    LG Serpina
    myreadingworld@gmail.com

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  10. Huhu,

    ach ja. Ich weiß ja nicht. Ich finde das Thema eher gruselig und fürchte mich nur beim Durchlesen :D *peinlich räusper*. Ich finde, die Menschen leben in unseren Erinnerungen weiter und ich erinnere mich gerne an meine Oma und meinen Opa, aber auch an unsere verstorbene Haustiere. Vielleicht lassen die Erinnerungen sie wieder lebendig werden? Wer weiß das schon... eines Tages werden wirs auch erfahren oder halt nicht. Naja :D.

    LG Conny :)
    Cornelia_Mann@gmx.de

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  11. Ich stelle mir Geister halb durchsichtig und weiß vor. Sie schweben so vor sich hin und tragen lange Gewänder.
    LG Sandy
    Themalaso[at]gmx.de

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  12. Hey,

    ich stelle mir Geister kaum anders vor als Menschen. Ich denke, sie sehen aus wie bei direkt vor ihrem Tod. Nur eben ohne feste Form, so dass man sie nicht berühren kann. Im Prinzip genauso wie Lara Kx. ^^

    Liebe Grüße,
    Alissa

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  13. Sämtliche Geisterbilder sind natürlich gefaked... denn sämtliche Geisterbilder sind OHNE die Geister völlig sinnfrei. Wer fotografiert bitte leere langweilige Treppen... nur um sich nach der Entwicklung über einen zentral positionierten Geist als einzig sinnvolles Motiv des gesamten (ansonsten abgrundtief langweiligen) Bildes zu erschrecken ? Der Geist hat sich da vermutlich schon aus lauter Mitleid aufs Bild gedrängt. Folglich gilt folgende Regel : Je sinnloser und langweiliger ein Fotomotiv ohne Geist desto wahrscheinlicher ist ein Geist auf dem Bild nach der Entwicklung. Diese Faustregel sollten Fotografen einfach beherzigen und sich weniger über das Ergebnis wundern. Schade nur dass die Geister die Gelegenheit nicht mal für ein freundliches Lächeln oder ein Victory-Zeichen in die Kamera nutzen.... Geister scheinen vergleichsweise wirklich wenig Spaß an ihrem Leben zu haben ;)

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